Passau unterwegs in Europa

Agora Istanbul 2.10. -7.10.2018
Eine europäische Versammlung in Zeiten von antieuropäischen Tendenzen.
In diesen Tagen geht mein ganzes Lob und alle mein Respekt nach Istanbul. Trotz bürokratischer und organisatorischer Hindernisse ist es AEGEE-Istanbul gelungen, eine rundum reibungsfreie Agora auf die Beine zu stellen. Dies gab uns allen, rund 800 Studierenden von Spanien bis Russland, die Möglichkeit, demokratische Abläufe und liberale Gedanken über die europäischen Grenzen hinauszutragen und das Band zwischen europäischen und nichteuropäischen AEGEElern zu stärken. Konkret äußerte sich dies unter anderem in der Gründung einer neuen Twin Antenne zwischen AEGEE-Eskişehir und AEGEE-Düsseldorf. Neben meist fruchtbaren Gesprächen doch manchmal auch zähen Auseinandersetzungen wurden Paragraphen unserer Satzung geändert und neue Posten für die Kommissionen und Koordinationsteams von AEGEE-Europa gewählt. Für alle Besucher, die nicht stimmberechtigt waren, gab es Workshops zu verschiedenen Themen, wie rechtliche Gleichstellung oder umweltbewusstes Handeln. Hierzu startete die Herbst Agora 2018 ein Pilotprojekt, in dem jeder Teilnehmer dazu angehalten wurde, seinen eigenen Becher zu den Mahlzeiten zu bringen. So konnten aktiv Ressourcen geschont werden. Zusammengefasst lässt sich stolz behaupten, dass diese Agora trotz anfänglicher Bedenken ein voller Erfolg war, bei dem jeder Teilnehmer und ein jeder der Organisatoren mit seinen ganz eigenen Erlebnissen und wertvollen Bekanntschaften nach Hause geht.
Von Kathy

Manchester & Sheffield 28.07. – 07.08.2018

Kennt ihr auch dieses Gefühl, wenn ihr an einem unbekannten Ort ankommt und euch sofort wohl fühlt, so als wäret ihr schon längst mit allem vertraut? Durch genau dieses Gefühl war für mich der Beginn der seit 10 Jahren ersten SU in Großbritannien gekennzeichnet. Bereits nach einigen Eis-Breaking-Spielen konnten sich die Teilnehmer sowohl mit den Organisatoren, als auch untereinander recht gut verstehen.
Die erste Hälfte der SU haben wir in Manchester verbracht. Da der Schwerpunkt dieser SU Britische Kultur war, haben wir Museen besucht, Wissenswertes über die lokale Kunst sowie Geschichte erfahren und dabei unglaublich viel Spaß gehabt.  Die Highlights waren das Quidditch-Spiel, die Media City in Salford Quays, die Teezeremonie und natürlich Fisch&Chips. Während wir in Machester waren, besuchten wir auch kurz Liverpool und das berühmte Seebad Blackpool.
Obwohl wir insgesamt nur drei Tage in Sheffield verbracht haben, haben wir sofort die Atmosphäre und den Geist dieser besonderen Stadt erkannt.  Außerdem konnten wir während der Wanderung in dem Peak District National Park die Schönheit der Natur und unerwartet viel Sonne genießen.
Schöne Erinnerungen, dieselben Witze und gemeinsame Pläne – das alles verbindet nun 40 junge Menschen aus verschiedensten Winkeln Europas, die sich dank AEGEE in Großbritannien getroffen haben.
Von Tonya

European Planning Meetings (EPM), 8.3.2018 – 12.3.2018
„Borderless Europe – Can we dream that big?“ – Das war das Thema des European Planning Meetings (EPM), das vom 8.-12. März in Eriwan in Armenien stattfand. Dafür haben rund 170 Teilnehmer diverse Grenzen und das Schwarze Meer passiert, um in Panel Diskussionen und Workshops dieses durchaus ambitioniert Thema von mehreren Seiten zu beleuchten. Doch natürlich wurde nicht nur über die Zukunft von Länder- und anderen Grenzen gesprochen. In den Drafting Sessions für die Action Agenda 2018-2019 haben wir den Fokus auch auf die thematische Zukunft von AEGEE gelegt und mehrere Ziele für unsere Focus Areas entworfen.
Von Andrea, Jasmin und Jana

NYE Utrecht, 27.12.2017 – 03.01.2018
Das Event fand in einem Hostel in der Innenstadt in Utrecht statt und es gab insgesamt 12 Teilnehmer. Das Thema unseres Events war „Queer Up your New Years“, bei dem wir u.a. zwei Gay Bars besuchten (was wirklich cool war ;)) Während des Events hatten wir einen ziemlich lockeren Zeitplan, machten aber einige Ausflüge in der Stadt. Besonders hervorzuheben war unser New Years Dive, bei dem wir am ersten Januar alle zusammen in die Nordsee gesprungen sind. Wir haben auch einen Song über unser Event geschrieben und ihn professionell aufgenommen sowie natürlich eine European Night abgehalten. Ein sehr cooles Event.
Von Florian

NYE Bukarest, 29.12.17-02.01.18

Kurz nach Weihnachten ging es los Richtung Rumänien und meinem ersten Event mit AEGEE. Die Vorfreude war groß und ich war sehr gespannt auf all die Leute und geplanten Aktivitäten. Ich kam gerade rechtzeitig zum Abendessen an und wurde auch sofort herzlich von allen aufgenommen und begrüßt. Vom ersten Moment an fühlte ich mich wohl, obwohl ich vorher absolut niemanden der Teilnehmer oder Organisatoren kannte. Nach dem Abendessen spielten wir einige Ice Breaking Games, um uns die Namen und Gesichter der anderen einzuprägen. Das hat auch die Stimmung sehr aufgelockert und so machten wir uns dann gleich im Anschluss auf den Weg in die umliegenden Clubs der Altstadt, wo die ganze Nacht getanzt wurde. Also schonmal ein sehr schöner Start in das NYE.
Am nächsten Morgen ging es nach einer ziemlich kurzen Nacht und dem gemeinsamen Frühstück zu einem historischen Museum, das sich im Freien befand. Es handelte sich um ein traditionell rumänisches Dorf mit alten Gebäuden und Informationen zum damaligen Leben. Um gleich noch mehr über die rumänische Kultur zu erfahren, war für uns zum Mittagessen
ein riesiger Tisch in einem traditionellen Restaurant reserviert. Dort hatten wir die Möglichkeit rumänische Spezialitäten auszuprobieren und uns mit den anderen Teilnehmern auszutauschen, wenn man nicht wie so mancher vor lauter Schlafmangel am Tisch eingeschlafen ist. 😀
Nachmittags gingen wir mit Hilfe der Questo-App auf eine Stadtrallye. Wir wurden in einzelne Teams eingeteilt und mussten mehrere Stationen in der Altstadt ablaufen, um Fragen zu beantworten und als Erste am Ziel anzukommen. So konnte man auf einen Schlag einige Sehenswürdigkeiten abhaken und etwas über die Geschichte der Stadt lernen. Am Abend war es dann so weit: meine erste European Night! Als ‘AEGEE-Baby‘ haben mich die anderen aus meinem Zimmer über alles aufgeklärt und so war mir dann der „Tunak Tunak“-Tanz nicht mehr ganz so fremd. Wir hatten sehr viel zu essen und noch mehr zu trinken und so war die Stimmung auch schnell ausgelassen. Als gegen 23 Uhr aber alles leer war, machten wir uns wieder auf in das umliegende Nachtleben Bukarests. Am 31.12. gab es nach dem Frühstück einen kleinen Workshop zu rumänischen Traditionen, unter anderem einen Energizer auf Rumänisch. Außerdem tauschten wir uns über Neujahrstraditionen unserer Herkunftsländer aus. Nachmittags stand Schlittschuhlaufen auf dem Programm. Leider trauten sich nicht alle, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und wir hatten sogar Sonnenschein. Nachdem wir uns alle noch ein bisschen ausruhen konnten, machten wir uns auf den Weg zu unserer Silvester Location. AEGEE-Bucuresti hat für uns eine ganze Restobar gebucht, wo wir ein Buffet und unsere eigene Tanzfläche und DJ hatten. Der Abend war wirklich sehr gelungen! 
Da am ersten Januar alle ziemlich durchhingen, kam uns der Besuch in der Therme gerade recht. Ein Kater lässt sich unter Palmen und in einem Whirlpool wirklich sehr gut auskurieren. Auch wenn wir eigentlich tiefenentspannt wieder zurückkamen, gab es nach dem Abendessen noch eine Feedbackrunde und nochmal eine Tour durch einige Clubs. Am letzten Tag reisten einige schon ab, aber der Großteil blieb noch eine Nacht länger. Wir schauten uns das Parlament an und gingen nochmal zusammen Rumänisch essen. Abends saßen wir gemütlich bei ein paar Drinks zusammen und als ich nachts noch zurück zum Flughafen musste, fiel mir der Abschied wirklich schwer. Nach diesem Event hat mich definitiv der AEGEE Spirit gepackt und ich werde definitiv noch öfter unterwegs sein!
Von Teresa

Meanwhile in Siberia – Immer wieder zurück nach Russland, 29.12.2017 – 06.01.2018

Und schon bin ich wieder hier. Noch ein Zugevent in Russland. Nachdem ich letzten Winter schon von Moskau nach Kiev gefahren bin und diesen Sommer am Transsiberian Dream teilgenommen habe, habe ich schon etwas Erfahrung und ich muss sagen, ich habe die russischen Züge vermisst. Aber als Erstes geht es nicht in den Zug, sondern wir haben zunächst zwei Tage in Moskau, wo wir herzlich empfangen werden, ein wunderschönes Willkommenspaket erhalten und ein leckeres traditionell russisches Abendessen. Ich sehe viele Freunde wieder, es ist schön zurück zu sein! Die Zeit in Moskau vergeht schnell mit einer City Tour, einem Besuch in der Tret’yakovskaya Galerie, einem russischen Tanz Workshop und vielen Ice Breaking Games, die zeigen, dass das Eis eigentlich schon ganz schnell geschmolzen ist. Nebenbei immer am Laufen: Die Aufgaben von dem speziell für das Programm von diesem Event designte Spiel von Antonis, Trainer unter anderem für die AEGEE-Academy. Dass man beim Spaß haben auch noch Soft Skills sammelt, wer hätte das gedacht?! Dann ist es auch schon der Abend des 31. Es ist Zeit in den Zug zu steigen, wo wir die nächsten 40 Stunden und auch Silvester verbringen werden. Für viele ein einschüchternder Gedanke (besonders nach den Bildern vom Workshop, der uns für den Zug vorbereiten sollte – russische Züge sind etwas anders, daher hilft den unerfahrenen Europäern etwas Anleitung sehr), aber für die meisten von uns ist es letztendlich die Zeit, die wir am meisten genießen. Spiele werden gespielt, Lieder gesungen, lange Gespräche können stattfinden und Frühstück (das die Organiser uns zur Verfügung stellen) ist fast immer verfügbar. Es ist fast traurig als wir am zweiten Januar endlich ankommen und raus müssen in die -16 Grad (es war ein sehr warmer Winter dieses Jahr). Aber auch das Prgramm in Tjumen ist sehr gut! Zuerst übernachten wir etwas außerhalb der Stadt wo wir die Sibirische Natur kennenlernen, Schneehügel runterrutschen, heiße Quellen genießen, in die Sauna gehen und nackt in den Schnee springen und auch die European Night stattfindet. Nach zwei Tagen dort ziehen wir weiter in unser Hostel im City Center von Tjumen, das wir erkunden bevor wir eine Tour mit Husky Schlitten machen. Leider kommt das Event irgendwann zu Ende und wir müssen abreisen, aber wir alle werden uns für immer an dieses unglaubliche Event mit großartigem Programm, vielen Parties und tollen Leuten erinnern und wir freuen uns schon darauf, uns irgendwo in Europa wieder zu sehen!
Von Natascha

NYE mit AEGEE-Leiden: Grab Life by the Uiers 28.12.2017 – 03.01.2018

Was wären die richtigen Zutaten für einen unvergesslichen NYE? Ganz einfach: 20 AEGEE- Mitglieder von Vigo bis Moskau, sowie 10 Organisatoren von AEGEE-Leiden, die ums Beides
gekümmert haben: dass wir Spaß haben und dass wir so viel wie möglich über die holländische Kultur erfahren: ein Sprachkurs, typisches Fast Food Kapsalon, der Besuch im Mühlenmuseum, der Cantus und… viel Regen.
In dieser kurzen Zeit besuchten wir Rotterdam mit dem größten Hafen Europas, Amsterdam, wo wir dann auch Silvester auf einem Strand mit einem fabelhaften Blick auf die Stadt und den
Hafen gefeiert haben und den Haag, wo wir den berühmten Neujahrstauchgang miterleben und dabei mitmachen konnten. Natürlich gab es auch genug Zeit, um das wunderschöne Leiden zu
genießen und dabei miteinander viel Spaß zu haben. Außerdem haben wir gelernt, wie man bei jedem, aber wirklich jedem Wetter mit dem Fahrrad überall hinkommt. Das Interessanteste kam zum Schluss: der Cantus, der im Haus einer Bruderschaft stattfand, was dem ganzen eine einzigartig besondere Atmosphäre verlieh. Und nun, während man an der letzten Stroopwafel kaut, kommt nur eins in den Sinn: Godverdomme, ich hoffe wir sehen uns alle unbedingt noch einmal!
Von Tonya

NYE Winter Wonderland: Magic will find you in BudaPécs
27.12.2017 – 02.01.2018

 

Jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage: wo und mit wem feiere ich Silvester? Dieses Mal haben glücklicherweise AEGEE-Budapest und AEGEE-Pécs für mich entschieden:
Wo?: in Budapest
Mit wem ?: mit 32 anderen AEGEElern aus ganz Europa (+ Organizer)
Der erste Teil des New Year Events fand in Pécs statt, ca. 3 Stunden mit dem Zug von Budapest entfernt. Dort lernte sich die Gruppe, bestehend aus über 10 Nationalitäten, kennen. Auch wurde uns die ungarische Kultur und Sprache (sehr schwierig) mit Hilfe eines Quiz und eines Workshops näher gebracht. Außerdem besichtigten wir die Stadt und testeten Wein (schon einfacher).
Der Aufenthalt in Pécs war kurz, doch es war noch längst nicht zu Ende: nach zwei Nächten in Pécs machten wir uns auf nach Budapest. Nach für mich eher zwei ruhigen Nächten konnte ich mich nun nicht mehr dem Partymarathon entziehen: am ersten Abend machten wir einen Pubcrawl, danach die European Night, bei der jeder Spezialitäten aus seinem Land mitbringt und als Höhepunkt die New Year’s Party. Tagsüber haben wir die wunderschöne Stadt besichtigt, waren in der Therme oder Schlittschuhlaufen.
Während der 7 Tage sind aus Fremden Freunde geworden und wir hatten eine unvergessliche Zeit und viel Spaß miteinander!
Danke AEGEE-Pécs und AEGEE-Budapest für den besten Start ins neue Jahr 2018!
Von Julia

Christmas Dinner Delft, 15.12.2017

 

Auch dieses Jahr wurden wir wieder von unseren lieben Delfties in ihre schöne Heimat eingeladen, um mit Ihnen zusammen das Christmas Dinner zu feiern. Neben uns waren auch Nachbarantennen aus Groningen und Utrecht am Start.
Alles stand unter dem Motto: „Harry Potter“ und so kleideten wir uns in Kleidern und Anzügen der vier Hausfarben und saßen an langen Tafeln, die in grün, rot, blau und gelb gedeckt waren. Neben den Platten „Slimy Slitherin“ und „Greasy Griffindor“ zauberten die Delfties insgesamt 9 ¾ Gerichte, die in einer Kreation aus Vanilleeis und Kuchen ihre Krönung fanden. Wer von acht bis drei Uhr morgens durchgehalten hat, kam in den Genuss, das selbstgebraute Bier zu verkosten und durch den kontinuierlichen Platzwechsel viele neue Bekanntschaften zu machen oder alte Bekannte zu begrüßen. Neben Reden und performten Hymnen war wohl die Eroberung, der erneute Raub und die endgültige Rückeroberung unseres Maskottchens Hugo das Highlight des Abends.
Alles in Allem traten wir Passauer – die erfahrenen Dinnerbesucher, wie auch die Dinnerneulinge -gesättigt und mit gutem Gemüt die Heimreise an. Danke AEGEE-Delft für dieses unvergessliche Event! Bis zum nächsten Jahr!
Von Kathy

NWM Alicante: Network Magic World, 2.11. – 5.11.2017

 

Vom 02.11.2017 bis 05.11.2017 durfte ich am Network Meeting von AEGEE Alicante teilnehmen. Das Thema dieser vier unvergesslichen Tage war Harry Potter und dementsprechend verzaubert war ich am Ende des Events auch. Am ersten Tag gab es natürlich erst eine kleine Einführung und eine kleine Führung. Wir wurden entsprechend dem Thema der Veranstaltung in die verschiedenen Häuser von Hogwarts eingeteilt. Nach einem kurzen Abendessen und der Eröffnung gab es ganz im Sinne eines AEGEE-Events auch schon die erste Party. Am Freitag gab es ein Sharing Best Practices zu den Themen Data Privacy und Recruitment und darüber, wie man die Kooperation mit anderen Organisationen verbessern könnte. Danach hatten wir Workshops zu den Themen What’s AEGEE und Future Cooperation. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Pub Crawl, der allerdings zu einem Hütten Crawl umfunktioniert wurde. Am Samstag hatten wir zunächst einen Workshop zum Thema AEGEE Possibilities, in denen uns die verschiedenen Events vorgestellt wurden. Danach folgte ein Sharing Best Practices zu den Themen Internal Education, Visual Identity und Fundraising. Abschließend gab es einen weiteren Workshop zum Thema non-formal education beziehungsweise Polyamory. Das Highlight des Tages war allerdings die European Night, die natürlich auf keinem Event fehlen darf. Zum Abschluss am Sonntag gab es noch einmal zwei Workshops zu den Themen Critical Thinking beziehungsweise European Citizenship.
Von Rima

AGORA Catania, 27.9. – 1.10.2017

 

Liebe AEGEE-Freunde,

Schließlich und endlich findet Ihr den Bericht über unsere Eindrücke zur diesjährigen Herbstagora online!
Knapp 1000 Delegierte, Gesandte, und Teilnehmer aus allen Ecken Europas trafen sich vom 27.09.17 bis zum 1.10.17 auf Sizilien, um über wegweisende Entscheidungen und wichtige organisatorische Änderungen innerhalb AEGEE abzustimmen. Natürlich hat auch AEGEE-Passau sein Stimmrecht genutzt und war mit acht Mitgliedern am Start. Fünf davon schildern im Folgenden exklusiv ihre Erinnerungen, Eindrücke und Geheimtipps mit euch. Viel Spaß beim Lesen!
Natascha:
Es war meine zweite Agora, aber ich war zum ersten Mal eine Delegierte, was bedeutet, dass ich zwar Anwesenheitspflicht in den Sitzungen hatte, aber auch ein Stimmrecht besaß. Es war interessant, das Wahlsystem von AEGEE zu verstehen und ich bin froh, dass ich AEGEE-Passau bei dieser Veranstaltung repräsentieren durfte. Ich finde wir waren ein gutes Team; jeder hat an den Sitzungen und Workshops teilgenommen, obwohl die Besucher auch einfach an den Strand hätten gehen können.
Stephan:
Es war meine erste Agora mit AEGEE und ich war als Teilnehmer dabei. Es hat etwas gebraucht, um zu verstehen, was um einen herum passiert und was die Agora eigentlich ist. Nachdem ich an dem Workshop „Agora für Newbies“ teilgenommen habe, wurde mir erst klar, wie alles funktioniert und
organisiert ist. Es war toll, an den verschiedenen Workshops und Sitzungen teilzunehmen und bei den Abstimmungen dabei zu sein, dennoch war es anstrengend. Nach einem langen Tag auf der Agora wurde an verschiedenen sehr coolen Orten gefeiert. So konnte man noch mehr Menschen aus der AEGEE Familie kennenlernen. Es war eine bereichernde Erfahrung, bei dem nahezu alle Antennen zusammenkommen, diskutieren, sich austauschen, Probleme ansprechen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln, zusammen feiern und Spaß haben. Als AEGEE´ler kann ich nur jedem empfehlen bei der Agora dabei zu sein! See you at the next Agora!
Dominic:
Für mich war es die zweite Agora und zudem eine besondere, da ich um einen Platz als Mitglied der Network Commission kandidiert habe. Das ist ein großer Schritt für mich, da ich bisher hauptsächlich im Vorstand von AEGEE-Passau gearbeitet habe. Daher war es noch großartiger, die Unterstützung und das Vertrauen der AEGEEler zu spüren, die mich gewählt haben. Außerdem habe ich die Gesellschaft der „neuen“ Mitglieder von AEGEE-Passau sehr genossen, da ich momentan in Budapest studiere. Sie sind die Zukunft von AEGEE und ich bin gespannt, wofür sie bei der Agora in Krakau kandidieren werden.
Katharina:
Die Agora in Catania war zwar nicht mein erstes Event auf europäischer Ebene aber die Sicht auf 999 andere AEGEE-Mitglieder, die auf zwei Ebenen verteilt in einem alten Fabrikgelände ihr Nachtquartier aufgeschlagen haben, hat mir schon kurzzeitig den Atem geraubt. Über den unglaublichen logistischen Aufwand, den die lokalen Antennen für die Agora aufbringen, kann man meiner Meinung nach nur staunen! Kurze Schlangen bei der Essensausgabe, (fast) immer eine
Steckdose zum Handy aufladen bereit und strengere Hausregeln als die Uni. (Ob man sich auch daran hält, steht auf einem anderen Blatt).
Während den Sitzungen und den Abstimmungen wurde mir das Ausmaß meiner Hochschulgruppe wohl das erste Mal so richtig bewusst. Man lebt repräsentative Demokratie. Die Delegierten entschieden über die Meinung ihrer Antenne und bringen Änderungen am Vorschlag ein. Man sitzt im Saal mit anderen Mitglieder aus wirklich jedem erdenklichen europäischen Land. Jede Handlung ist genau durchgeplant, jeder Redner folgt strikten Regeln. Wer also einen Einblick in den Ablauf
demokratischer Prozesse erhalten will, ist hier genau richtig. Italiener wissen ja bekanntlich auch, wie man feiert. Davon konnten wir uns auf der Agora
überzeugen. An die „Ampelparty“ im neu eröffneten Club werde ich mich eindeutig noch sehr lange erinnern. Und für alle, die nun heiß darauf sind, im Frühling nach Krakau zu fahren, hier mein Lifehack an euch: Schlafmaske, Ohrstöpsel oder vieeeel Alkohol. Also worauf wartet ihr noch?
Alice:
Mir hat vor allem die Offenheit der Leute gefallen und dass man so viele Menschen aus unterschiedlichsten Nationen kennengelernt hat. Zwar hat mich die Menge schon etwas erschlagen, aber daran hat man sich relativ schnell gewöhnt. Am besten von den Veranstaltungen haben mit die Workshops zu unterschiedlichen politischen und kulturellen Themen gefallen. (z.B. Wie durch AEGEE Einfluss auf die lokale Politik genommen werden kann, um studentische Lebensqualität zu
verbessern.)

 


Summer University: Der Transsiberian Dream, 28.7. – 15.8.2017

 

Unter dem Motto “On cloud 9“ bot AEGEE-Moskva zum neunten Mal 35 Teilnehmern die Möglichkeit von St. Petersburg nach Sibirien zum Baikal See zu reisen – und ICH gehörte zu den glücklichen Auserwählten. Ende Juli ging es los. In St. Petersburg treffen alle zum ersten Mal aufeinander, aber die vielen Ice Breaking Games sorgen dafür, dass man sich schnell kennenlernt.
Alles ist perfekt organisiert, von den Zügen, in denen unsere Gruppe ein ganzes Abteil zusammen besetzt, bis zu vielen kleinen Überraschungen, wie der Bootsparty in Moskau, von der bis zu fünf Minuten vor Beginn noch niemand etwas wusste oder dem Feuerwerk über dem Baikal zur Abschlusszeremonie.
In Moskau verbringen wir die längste Zeit. Danach reisen wir weiter nach Kasan, die Stadt, in der Christentum und Islam friedlich koexistieren, wobei wir die beeindruckende Kul-Scharif-Moschee sehen. Danach verbringen wir zwei Nächte im Zug und überqueren dabei die Grenze zwischen Europa und Asien. Dann sind wir auch schon in Sibirien. Tobolsk und Tiomen stehen auf dem Programm, bevor die nächste Herausforderung ansteht: 56 Stunden im Zug bis nach Irkutsk. Vorher wird sorgfältig eingekauft, feuchte Tücher zum “Duschen“, Fertigsuppe, Wasser und was man sonst noch so braucht.
Doch im Zug selbst ist es sehr entspannt, man verliert das Gefühl für Zeit, während man mehrere Zeitzonen durchquert und gemeinsam wird uns nicht langweilig.
Dann kommen wir auf einmal an, nehmen direkt einen Bus weiter, der uns irgendwo ins Nirgendwo an den Baikal See bringt. Kein Handyempfang für drei Tage, aber dafür Natur, Banya (russische Sauna) und Lagerfeuer. Baikal ist der See mit der größten Süßwasserkapazität der Welt. 20% des gesamten Süßwasservorkommens befinden sich darin und genauso beeindruckend sieht er auch aus. So riesig, dass man das Ende nicht sieht. Das Wasser ist glasklar.
Wir haben unglaubliches Glück mit dem Wetter, unser Ausflug zur Insel Olkhon findet bei absolutem Sonnenschein statt. Dort lernen wir von den Ritualen der Schamanen, gehen schwimmen und wandern zu beeindruckenden Aussichtspunkten. Auch am nächsten Tag ist Programm. Wir erkunden vormittags einen besonders schönen Strand in der Nähe unseres Camps. Nachmittags gibt es Workshops.
Letztendlich müssen wir irgendwann in die Realität zurückkehren. Wir fahren zurück nach Irkutsk, wo es heißt, Abschied zu nehmen. Einige kehren zurück nach Hause, andere reisen weiter durch Asien, aber alle liegen sich weinend in den Armen. Zum Glück ist schon ein Widersehen geplant und es bleibt nur noch zu sagen:
Danke AEGEE-Moskva – thank you for the SUmmer of my life!
Von Natascha

 

SUMMER EVENT: ASTE NAGUSEA – BILBAO, 18.08. – 22.08.2017 

 

1. Tag
Das Wochenende zum Summerevent mit AEGEE-Bilbao hat mit Ice-Breaking Games und einer kleinen Citytour angefangen. Höhepunkt des Tages war das leckere Dinner mit den für die Region bekannten „Pinchos“.
2. Tag
Am nächsten Tag ging es dann zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt in einer ausgedehnteren Citytour die am Fluss endete. Von dort haben wir eine tolle Boatstour gemacht, die den Bootsparties in Passau schon sehr nahe kam ☺ Dann ging es auf das Festival mit dem „Txupinazo“, eine Art Schlammschlacht, bei dem man sich mit allem möglichen bewirft (Öl, Eier, Ketchup, Mehl, …). Der Tag endete mit der obligatorischen European Night, die auch hier sehr cool war ^^. Für AEGEE-Passau vertreten waren Stephan und Ozan.
3. Tag
Der dritte Tag war Strandtag. Wir haben verschiedene Spiele gemacht, waren im Wasser und Surfmöglichkeiten gab es auch. Dinner gab es in einem Restaurant und war reichlich und sehr lecker ☺
4. Tag
Am letzten Tag haben wir einen Ausflug in ein Waldgebiet gemacht mit einer kleinen Wanderung. Sehr cool war eine von den Organizern geleitete Schnitzeljagd bei der die Gewinner eine Flasche Jägermeister gewinnen konnten. Leider wurden wir nur Zweiter, es hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht! Wir fuhren weiter mit dem Bus nach San Juan de Gaztelugatxe, was ein Drehort von Game of Thrones war. Ein echtes Highlight! Am Abend ging es dann nochmal auf das Festival. Auch hier haben sich die Organizer etwas Tolles überlegt. Wir haben eine Art Pubcrawling gemacht, bei dem es verschiedene Stationen mit verschiedenen Aufgaben gab.
5. Tag
Abreise
Von Stephan

 

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